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CO₂-Bilanzierung

CO₂-Daten vom Unternehmen und seinen Produkten werden zur Grundlage für Auftraggeber, Banken und Ratingagenturen. Wir bilanzieren, pitchen die richtige Software und berechnen den Dekarbonisierungspfad.

Reifegradfortgeschritten
1
DatengrundlageZahlen, Quellen und Software.
Auswahl der Bilanzierungssoftware

Marktübersicht, Anforderungsprofil, Testaufbau mit euren Daten und Vergleich der Anbieter. Wir sind an keinen Anbieter gebunden und sind neutral.

Datenaufnahme und Systemgrenzen

Welche Standorte und Scopes sind relevant, welche Quelle liefert welchen Wert, wo finden wir Aktivitätsdaten und wo müssen wir Annahmen definieren.

2
Erste BilanzDer Corporate Carbon Footprint nach GHG Protocol.
CO₂-Bilanz des Unternehmens (CCF)

Nach GHG Protocol Corporate Standard, mit dokumentierten Systemgrenzen, Basisjahr und anerkannten Emissionsfaktoren.

Verifizierung nach ISO 14064-1

Vorbereitung der Unterlagen und Begleitung der Prüfung durch eine akkreditierte Stelle. Die externe Prüfung ist in der Regel freiwillig und wird häufig auch erst mit höherer Reife durchgeführt.

3
Weitere DetaillierungProdukte, Lieferkette, Produktpass.
Produkt-Fußabdruck (PCF)

Der PCF gewinnt extrem an Bedeutung und entscheidet über Auftragsvergaben. Bilanzierung Cradle-to-gate nach ISO 14067 auf Basis von Stücklisten und Arbeitsplänen.

Lieferkette und Branchen-Benchmark

Wesentliche Scope-3-Kategorien aktivitätsbasiert rechnen, Lieferanten integrieren, Kennzahlen gegen den Wettbewerb vergleichen.

Digitaler Produktpass

Einordnung der Produktgruppe und Aufbau der Datenstruktur. Für Batterien steht der Termin 18.02.2027, weitere Produktkategorien folgen in den kommenden Monaten.

4
ZieleReduktionspfad und Validierung nach SBTi V2.0.
Dekarbonisierungspfad und Klimaziele

Identifikation von Maßnahmen mit Reduktionseffekten und Investitionskalkulation, Umsetzungsdauer und Vermeidungskosten. Abbildung von Reduktionspfad und Zielen.

SBTi-Ziele und Validierung

Berechnung der Ziele nach V2.0, Einreichung und Begleitung bis zur Validierung.

SBTi V2.0

Wie der Netto-Null-Standard rechnet

Keine feste Jahreszahl mehr, sondern Fünfjahresperioden auf einer geraden Linie. Der Standard gilt ab 01.02.2027, für neue Einreichungen verbindlich ab 01.02.2028.

Grafik seitlich scrollbar.
Scope 1 und 2 — Ziel für beide Kategorien Scope 3 — Kategorie A Entnahmen im Netto-Null-Jahr

Kategorie A

Große Unternehmen: ab 1.000 Beschäftigten oder 450 Mio. € Umsatz, in Deutschland zusätzlich ab 10.000 t CO₂e in Scope 1 und 2 oder bei zwei von drei Merkmalen (≥ 250 Beschäftigte, ≥ 50 Mio. € Umsatz, ≥ 25 Mio. € Bilanzsumme). Ziele für Scope 1, 2 und 3, dazu Transformationsplan und Prüfung der Basisjahrdaten.

Kategorie B

Alle übrigen Unternehmen. Ziele nur für Scope 1 und 2, Scope 3 ist freiwillig — die Lieferkette muss also nicht als Ziel abgebildet werden. Für den Mittelstand ist das in der Regel der Weg.

OER — Verantwortung für laufende Emissionen

Freiwilliges Anerkennungsprogramm ab 2027 in drei Stufen: Engaged deckt mindestens ein Prozent der laufenden Emissionen ab, Advanced die gesamten Scope-1- und-2-Emissionen und insgesamt mindestens zehn Prozent, Leadership arbeitet mit einem Beitragsbudget. Ab 2035 sollen große Unternehmen mindestens ein Prozent über Entnahmen abdecken, linear steigend bis zum Netto-Null-Jahr. Beiträge werden getrennt vom Zielfortschritt verbucht.

CO₂-Bilanzierung

Persönliches Gespräch statt Chatbot